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Verena & Ralph
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Unser Märchen Es begab sich zu der Zeit als das Wasser noch seicht die Donau hinunter rauschte, und der Tau über den saftigen grünen Wiesen sich empor hob. Damals war es noch üblich, dass man sich in schönen Zelten beherbergte. Ja, damals war es die Zeit der großen Zeltlagerer an der Donau.
Aber so schön es auch war - schon bald war die schöne Zeit der Zeltlagerer vorbei und sie mussten wieder in die Heimat, in die große weite Stadt, zurückkehren. Doch was geschah da - oooooooh neeeiiiiiiiiiiin - sollte das alles sein? Dachte sich einer der Küchengeister? Nein, das geht nun wirklich nicht. Jetzt habe ich mich schon so an den Sonnengeist gewöhnt und jetzt soll ich mich einfach so entwöhnen?! Nei, nei, nei sagte sich das tapfere Küchengeistlein und fasste allen Mut zusammen und schrieb ein kleines Brieflein an Ihr' Sonnengeistlein. Es vergingen nun ein paar Monde bis sich das Sonnengeistlein meldete. Und das arme Küchengeistlein musste so viel bangen um die Zukunft. Wird das Sonnengeistlein sich melden? Ist es vielleicht böse? War's ein Fehler? So am Anfang war es schwer für das arme Küchengeistlein, war der Sonnengeist auch so ein böser und unentschlossener Geist. Es zogen Monde dahin. Und eines Tages nahm die Warterei für das Küchengeistlein doch irgendwann ein Ende. Denn das Sonnengeistlein erwiderte die Sehnsucht des Küchengeistleins. So leben die beiden schon seit vielen Jahren in einem festen Verbund und haben sich lieb. Und wer weiß, vielleicht werden es auch noch Jahrzehnte mehr und es gibt irgendwann mal kleine Küchen- und Sonnengeistlein. So war das damals zu der Zeit als das Wasser noch seicht die Donau hinunter rauschte Und die Moral von der Geschicht: Auch ist das Glück noch nicht in Sicht warte geduldig was Dein Sonnengeistlein spricht. ©1998 by R.G.
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